Ausverkaufte Halle peitscht BMA365 Bamberg Baskets zum Sieg gegen Berlin
Auch im dritten Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und ALBA BERLIN hat es einen Heimsieg gegeben. Nach den beiden Auftaktsiegen der Berliner gewannen die Bamberger nun am Donnerstagabend in der mit 5.700 Zuschauern ausverkauften BROSE ARENA mit 81:73 (39:30) und verkürzten damit auf 1:2. Mit einem weiteren Heimsieg am Samstag um 18:30 Uhr in Spiel #4 hätten die Bamberger nun die Möglichkeit, die von Medikamente per Klick präsentierte Serie nochmals nach Berlin zurückzuschicken.
Obwohl dem Team von Head Coach Anton Gavel EJ Onu verletzungsbedingt fehlte, präsentierten sich die Bamberger auch ohne ihren Defensiv player of the year in der Verteidigung diesmal deutlich stärker. Großartig von ihren Fans unterstützt hatten die BMA365 Bamberg Baskets die offensive Ausbeute der Albatrosse in Viertel eins, zwei und vier jeweils unter 20 Zähler halten können. (Fotos: Daniel Löb)
Topscorer im Team der Albatrosse waren Norris Agbakoko und Justin Bean mit jeweils 14 Punkten. Im Team der Hausherren trafen Cobe Williams (20) und Ibi Watson (18) am besten. Zudem holte sich Demarcus Demonia ein Double Double mit 12 Punkten und 11 Rebounds.
Spiel #4 im Playoff-Halbfinale zwischen Bamberg und Berlin steigt am Samstag (6. Juni) erneut in Freak City. Tip-Off in der BROSE ARENA ist dann um 18:30 Uhr. Tickets sind bereits online oder dann auch direkt im Freak City Store unter der BROSE ARENA zu haben.
„Wir haben heute in Spiel #3 wieder zu uns selbst und zu unserem Spiel gefunden. Dabei haben uns unsere Fans unglaublich unterstützt und uns mit dieser Atmosphäre hier in der Arena Momentum und Energie verschafft. Wir waren heute einfach hungrig und wollten auf keinen Fall ausscheiden. Spiel #4 zu erreichen war das Ziel heute und dafür haben wir viel Druck auf deren Guards gemacht und insgesamt sehr harte Verteidigung gespielt. Berlin ist eine wirklich starke Mannschaft und deshalb muss es uns am Samstag nochmals gelingen, dass unsere Energie deutlich höher als ihre ist.“
Der Spielverlauf:
Die erste Überraschung des Abends für die 5.700 Zuschauer hatte Head Coach Anton Gavel parat, der den verletzten EJ Onu in der Startformation durch Finn Döntgens ersetzte. Der 22-Jährige verlor zwar den Eröffnungssprungball gegen Norris Agbakoko, störte den Berliner Big Man aber in den beiden ersten Angriffen des Spiels derart, dass dieser nicht erfolgreich abschließen konnte. Wenig Probleme im Abschluss hatte hingegen Cobe Williams. Der Bamberger Point Guard vollendete zwei Korbleger sowie einen Sprungwurf und war beim 6:2 (4.) für alle Bamberger Zähler verantwortlich. Durch die Einwechslung von Jack Kayil kamen die Hauptstädter nun besser in ihren Rhythmus und per Dreier sorgte Martin Hermannsson (6:8/5.) für die erste Gästeführung. Ibi Watson konterte jedoch umgehend ebenfalls mit einem Dreier, doch Sam Griesel und Norris Agbakoko antworteten für ALBA (9:12/6.). Mit seinem zweiten Dreier holte Ibi Watson die Führung zurück (15:14/8.), ehe Moritz Krimmer 79 Sekunden vor Viertelende mit seinem Korbleger zum 17:16 bereits für den Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten sorgte.
Während in den ersten beiden Spielen in Berlin die Dreier auf Bamberger Seite nicht wirklich fallen wollten, so lief es auf eigenem Parkett deutlich besser (dafür fanden diesmal nur einer von 13 Dreierversuchen der Berliner in der ersten Halbzeit das Ziel). Ibi Watson und Demarcus Demonia trafen zum Start ins zweite Viertel aus der Distanz (25:18/13.) Ein Drei-Punkte-Spiel von Daniel Keppeler sowie ein Sprungwurf aus dem Schnellangriff heraus von Demarcus Demonia sorgten beim 32:22 (15.) für die erste zweistellige Führung. Bis auf 39:26 (19.) gelang es den BMA365 Bamberg Baskets, ihren Vorsprung auszubauen, ehe Jack Kayil mit vier Zählern in Folge das 39:30 erzielte, mit dem es für beide Teams auch in die Halbzeitpause ging. Unmittelbar nach der Halbzeitsirene sorgte Head Coach Anton Gavel nochmals für einen Aufreger, da er sich derart heftig beschwerte, dass er von den Schiedsrichtern mit einem Technischen Foul bestraft wurde.
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Halbzeit zwei begann mit einem Freiwurf für die Berliner. Die Strafe für das Technische Foul gegen Anton Gavel nutzte Moses Wood eiskalt. Eiskalt trifft auch die Art und Weise, wie Finn Döntgens die beiden folgenden Bamberger Angriffe abschloss. Mit zwei wunderschönen Hakenwürfen stellte der Linkshänder auf 43:31 (21.) und das Bamberger Spiel nahm immer weiter an Fahrt auf. Mit seinem vierten Dreier (bei 4 Versuchen) traf Ibi Watson bei ablaufender Shotclock zum 56:41 und Pedro Calles musste eine Auszeit nehmen. Doch auch der folgende Angriff seines Teams dürfte ihm nicht gefallen haben, denn den Berliner Einwurf direkt nach dieser Auszeit angelte sich Daniel Keppeler, der per Dunk zum 58:41 abschloss (26.). Die Bamberger schienen das Spiel nun vollends unter Kontrolle zu haben, doch weit gefehlt. ALBA drehte wieder auf und kam mit einem 9:0-Lauf bis auf 58:50 (29) wieder heran. Zach Ensminger beendete die Bamberger Durststrecke mit einem Dreier aus der linken Spielfeldecke (61:50/30.), doch auch Justin Bean schlug vor dem Ende des Viertels gleich noch zweimal von jenseits der 6,75-Meter-Linie zu und so stand es nach 30 Minuten 63:56 für die Hausherren.
J‘wan Roberts nutzte den ersten Berliner Angriff des Schlussabschnitts zum 63:58, doch Cobe Williams sorgte auf der Gegenseite für ein Bamberger Ausrufezeichen. Im Eins-gegen-eins schlug der Bamberger Aufbauspieler Berlins Michael Rataj und stopfte den Ball zum 65:58 (31.). Wenig später folgte der nächste Dunk. Diesmal bediente Cobe Williams Finn Döntgens, der den Ball im Schnellangriff zum 69:59 (33.) in den ALBA-Korb hämmerte. Die Berliner aber kamen umgehend zurück und nach dem Dreier von Jonas Mattisseck (69:64/34.) holte Anton Gavel sein Team erst einmal wieder zusammen. Demonia und Crowley trafen und Bamberg lag wieder mit 73:64 vorne (36.), doch wenig später dunkte Michael Rataj den Ball zum 76:71 (39.). Es folgte die nächste Auszeit von Anton Gavel in deren Anschluss Cobe Williams abermals zum Korb zog und unwiderstehlich zum 78:71 einnetzte. Martin Hermannsson verkürzte an der Freiwurflinie wieder auf 78:73, doch 1:04 Minuten vor dem Ende machte dann Zach Ensminger mit einem weiteren Dreier zum 81:73 endgültig den Deckel auf Spiel #3, zumal Cobe Williams auf der Gegenseite den Berliner Angriff mit seinem 6. Steal in dieser Partie stoppte.
Pedro Calles (Head Coach ALBA BERLIN):
„Bamberg hat heute sehr physisch gespielt und so haben sie das Spiel in der Verteidigung diktiert. So ist es ihnen gelungen, uns aus dem Spacing und den richtigen Positionen zu bringen. Offensiv hat Bamberg viel übers Eins-gegen-eins kreiert. Das sind die Dinge, die wir jetzt bis zum nächsten Spiel am Samstag in den Griff bekommen müssen.“
Anton Gavel (Head Coach BMA365 Bamberg Baskets):
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Es war ein wichtiger Sieg für unser Selbstvertrauen und für unsere Köpfe. Jetzt geht es darum, so schnell als möglich zu regenerieren, weil das heute auch von den Minuten her doch sehr eng war, und dann schauen wir, dass wir die Mannschaft so gut es geht auf Samstag vorbereiten.“
BMA365 Bamberg Baskets vs. ALBA BERLIN 81:73
( 17:16 – 22:14 – 24:26 – 18:17 )
BMA365 Bamberg Baskets:
- Ensminger 6
- WATSON 18
- DÖNTGENS 6
- DEMONIA 12 (11 Rebounds)
- BALINT 2
- Petković
- WILLIAMS 20 (5 Assists, 6 Steals)
- Krimmer 2
- Keppeler 7
- Onu
- Höllerl
- Crowley 8
ALBA BERLIN:
- Griesel 7
- DELOW 0
- Kayil 8 (7 Assists)
- MATTISSECK 3
- Wood 10
- Roberts 2
- HERMANNSSON 7
- AGBAKOKO 14 (8 Rebounds)
- Rataj 8
- Schmitt
- Hundt
- BEAN 14
Ausblick:
Schon am kommenden Samstag geht es nun weiter. Dann steht Spiel #4 auf dem Programm im Playoff-Halbfinale zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und ALBA BERLIN. Tip-Off zur 4. Partie ist dann um 18:30 Uhr. Tickets sind bereits online oder dann auch direkt im Freak City Store unter der BROSE ARENA zu haben.
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