Damen sichern sich vorzeitigen Klassenerhalt trotz Niederlage in Heidelberg
Zwei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga Süd haben die Medikamente per Klick Bamberg Baskets den Klassenerhalt definitiv sicher. Trotz der 65:92 (36:48)-Auswärtsniederlage bei den BasCats des USC Heidelberg kann das Team von Head Coach Samuel Gloser nun auch rechnerisch nicht mehr auf einen der vier Playdown-Plätze zurückfallen, da an diesem Spieltag auch die Mainzerinnen ihr Gastspiel in Leimen nicht gewinnen konnten. (Fotos: USC BasCats Heidelberg)
Die besten Werferinnen der Bambergerinnen beim Auswärtsspiel in Heidelberg waren Hailey van Roekel (19), Emma Rettinger (12) und Faith Alston (10). Die alles überragende Spielerin dieser Partie war BasCats Point Guard Kelly Moton. Der US-Amerikanerin fehlten am Ende nur ein Assist und zwei Steals zu einem Quadruple-Double. Mit letztlich 21 Punkten, 13 Rebounds, 9 Assists, 8 Ballgewinnen und einem geblockten Wurf kam die 32-Jährige auf einen sensationellen Effektivitätswert von 43.
Der Spielverlauf
Beide Mannschaften legten munter los und die Heidelbergerinnen gingen nach nicht einmal einer Minute mit 2:5 in Führung. Nun aber erhöhten die Bambergerinnen in der Verteidigung den Druck und mit einem 9:0-Lauf gingen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets mit 11:5 (4.) in Führung. Heidelbergs Coach René Spandauw reagierte und brachte Kelly Moton, worauf die BasCats nun ihrerseits einen 9:0-Run starteten und wieder selbst die Führung übernahmen (11:14/8.). 30 Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels betrug der Abstand nach einem Dreier von Hailey van Roekel weiterhin drei Zähler (18:21), doch Lotta Louise Simon traf ebenfalls noch aus der Distanz und stellte so den 18:24-Zwischenstand nach dem ersten Abschnitt her.
Im zweiten Viertel gelang es den Gastgeberinnen zunächst, ihren Vorsprung noch etwas auszubauen (25:34/14.). Die Bambergerinnen aber hielten weiterhin stark dagegen und blieben ihrem Spiel treu und so verkürzte Stephanie Sachnovski Mitte des Viertels wieder auf 30:36 (15.). Die Heidelbergerinnen antworteten jedoch und zogen beim 30:41 (16.) nun erstmals zweistellig voraus. Mit dem exakt gleichen Ergebnis wie schon das erste Viertel (18:24) endete auch der zweite Abschnitt und die Bambergerinnen gingen mit einem 36:48-Pausenrückstand in die Kabine.
Mit einer 5:0-Serie zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die BasCats ihre Führung schnell auf 36:53. Die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ließen sich aber auch hiervon nicht aus dem Konzept bringen. Sieben Punkte am Stück von Emma Rettinger brachten die Bambergerinnen auf 43:53 (24.) heran. Knapp eine Minute später traf Faith Alston einen Dreier und der Abstand war wieder im einstelligen Bereich. Nun aber folgte die vielleicht stärkste Phase der Gastgeberinnen. In nur 3:30 Minuten legten sie einen 11:2-Lauf aufs Parkett und zogen erneut auf 46:64 davon. Beim Stand von 52:68 ging es dann ins letzte Viertel.
Während den Heidelbergerinnen 12 Spielerinnen zur Verfügung standen, konnte Bambergs Head Coach Samuel Gloser nur auf neun Spielerinnen zurückgreifen. So forderte den Medikamente per Klick Bamberg Baskets das insgesamt sehr intensive Spiel im Schlussabschnitt seinen Tribut. Die Bambergerinnen kämpften vorbildlich und gaben alles, doch letztlich konnten die BasCats ihren Vorsprung nun Punkt um Punkt ausbauen und spätestens beim 58:85 (36.) war die Entscheidung zugunsten der Gastgeberinnen gefallen.
„Das Spiel heute hier in Heidelberg war unglaublich intensiv und unser Team hat über 40 Minuten toll gekämpft. In der ersten Halbzeit ist es uns gelungen, unglaublich gut dagegenzuhalten. Vor allem defensiv konnten wir Heidelbergs Beste Kelly Moton unter Druck setzen. Leider aber haben wir im zweiten Viertel einen kleinen Run kassiert, während dem wir mehrere offene Dreier in Transition kassiert haben. Dennoch aber haben wir hier sehr physisch gespielt und konnten auch beim Rebound dagegenhalten. Nach der Halbzeit haben wir dann ein wenig gebraucht, um wieder in unseren Rhythmus zu kommen, was Heidelberg eiskalt genutzt hat, um sich einen 20-Punkte Vorsprung herauszuspielen. Hier hat die Mannschaft aber Zusammenhalt gezeigt und ohne Auszeit sich mit konzentriertem und fokussiertem Spiel wieder auf 12 Punkte-Rückstand herangekämpft. Dass uns dann am Ende die Energie ausgehen würde, war irgendwo zu erwarten, denn Heidelberg hat zum Beispiel mit einer U18-Nationalspierlerin, die mal so in den letzten zehn Minuten von der Bank kam, immer wieder frische Spielerinnen aufs Feld stellen können. Trotz des letztlich klaren Ergebnisses muss man insgesamt aber sagen, dass das ein klarer Schritt nach vorne war, eine deutlich verbesserte Leistung mit einem geilen Teamzusammenhalt. Man hat gesehen, dass wir Spaß auf dem Feld hatten, als Team zusammengespielt haben und sich das dann auch in unserem Spiel gesehen hat.“
USC BasCats Heidelberg vs. Medikamente per Klick Bamberg Baskets 92:65
( 24:18 – 24:18 – 20:16 – 24:13 )
USC BasCats Heidelberg:
- Moten 21 (13 Rebounds, 9 Assists, 8 Steals)
- Fairley 22
- Simon 7
- Metz 2
- WROBLEWSKI 2
- WUCKEL 3
- Koch 2
- SCHÜLE 6
- Reder 3
- HOYT 22
- Zipser 2
- ODEN 0
Medikamente per Klick Bamberg Baskets:
- RETTINGER 12
- Van Roekel 19
- SACHNOVSKI 7 (6 Assists, 3 Steals)
- ALSTON 10
- SPIEGEL 9
- Kurzendorfer 0
- Mendl 0
- TWEEDIE 4 (2 Blocks)
- Zeis 4 (7 Rebounds)
Ausblick
Am kommenden Wochenende steht für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets nun das letzte Heimspiel dieser Saison auf dem Spielplan. Zum Heimfinale empfangen die Bambergerinnen den Lou‘ Food Truck MTV Stuttgart in der Graf-Stauffenberg Halle.
Tip-Off in der Blauen ist um 18:00 Uhr. Zum Saisonabschluss ist nochmals viel für die ganze Familie geplant! Es gibt eine Hüpfburg, verschiedene Mini-Spiele, eine Malecke sowie nach dem Spiel dann den offiziellen Saisonabschluss, bei dem alle Fans natürlich Autogramme holen und Fotos mit dem Team machen können. Zudem gibt es eine Trikotverlosung zugunsten des Freak City Bamberg e. V. und auch am Grill (auch vegetarisches Essen!) sowie am Fässla Bierwagen (auch alkoholfreie Getränke!) ist bestens für das leibliche Wohl gesorgt.
Tickets für das Saisonfinale gegen Stuttgart gibt es online oder natürlich auch im Freak City Store unter der BROSE ARENA.