Medikamente per Klick Bamberg Baskets am Samstag zu Gast in Heidelberg
Nach den BMA365 Bamberg Baskets in der easyCredit BBL und dem JBBL-Team des Freak City Bamberg e. V. geht es nun an diesem Wochenende auch für Bambergs Bundesliga-Damen gegen Heidelberg. Am 20. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga ist das Team von Head Coach Samuel Gloser am Samstagnachmittag zu Gast bei den aktuell auf Tabellenposition zwei stehenden USC BasCats Heidelberg. Während den Bambergerinnen mit einem Sieg der Klassenerhalt zu 100 Prozent sicher wäre, stünden die Heidelbergerinnen mit einem Erfolg definitiv in den Playoffs. (Foto: Kay Adams)
Tip-Off zur Partie zwischen den BasCats des USC Heidelberg und den Medikamente per Klick Bamberg Baskets ist am Samstag um 17:00 Uhr. Gespielt wird im Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg.
„Das Spiel in Heidelberg wird eine große Herausforderung für uns. Heidelberg verfügt über einen sehr tief besetzten Kader und verfolgt das Ziel, unter die Top 4 der Playoffs zu kommen. Gegen ein Team wie Heidelberg braucht es eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Spiele gegen Bad Homburg haben uns aber auch gezeigt, dass wir mit Playoff-Teams competen können und genau das wollen wir auch in Heidelberg zeigen. Die Niederlage im Hinspiel mit 35 Punkten war trotz der Umstände deutlich zu hoch. Seitdem haben wir uns im Laufe der Saison klar weiterentwickelt, und gerade diese schwierige Phase war ein wichtiger Lernmoment für das Team. Unser Ziel ist es, Platz sechs zu verteidigen, die letzten Wochen der Saison gemeinsam zu genießen und das Maximum aus uns herauszuholen.“
Im Hinspiel sorgten die BasCats in der Graf-Stauffenberg Halle schnell für klare Verhältnisse. Das erste Viertel dominierten die Heidelbergerinnen und führten nach den ersten zehn Minuten bereits mit 31:12. Im zweiten Abschnitt ließ man ein 21:7 folgen und hatte die Partie so zur Pause bereits für sich entschieden, auch wenn die Bambergerinnen nach dem Seitenwechsel nochmals alles versuchten und das Ergebnis in Halbzeit zwei ausgeglichen gestalten konnten. Melanie Hoyt und Anna-Lisa Wuckel waren mit jeweils 16 Punkten die besten Werferinnen der BasCats. Bei den Medikamente per Klick Bamberg Baskets traf Lara Mendl damals mit 11 Punkten am besten.
Mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen konnten die Heidelbergerinnen ihre Position in der Spitzengruppe der Tabelle weiter festigen. Doch auch die Niederlage gegen Jena hatte ihr Gutes. Nachdem man am 11. Spieltag kurz vor Weihnachten in Jena mit 64:60 gewonnen hatte, konnte man im Rückspiel zumindest den direkten Vergleich für sich behaupten. Ähnlich verhält es sich auch mit dem anderen Konkurrenten im Kampf um die beste Ausgangssituation für die Playoffs aus Würzburg. Auch gegen die QOOL Sharks hat man hauchdünn die Nase vorne. Das Hinspiel in Unterfranken ging mit 55:67 verloren, zuhause gewann man am Valentinstag jedoch mit 78:65.
Beide Mannschaften haben ihr letztes Spiel gewonnen und gehen mit Rückenwind in diese Partie. Auch die Statistiken spiegeln den Abstand zwischen den zweitplatzierten Heidelbergerinnen und den auf Position 6 stehenden Bambergerinnen wider.
Die Zahlen über die bisher gespielten 19 Partien zeigten sich auch beim ersten Aufeinandertreffen in Freak City. Auch hier lagen die Zahlen beider Teams in Sachen Rebounds (41:46) oder auch Ballverluste (16:11) nicht sehr weit auseinander. Die Heidelbergerinnen hatten im Hinspiel – wie auch über die gesamte Spielzeit betrachtet – jedoch die zum Teil deutlich besseren Wurfquoten. (Fotos: USC BasCats Heidelberg)
Mit einem Wert von 15,4 Punkten pro Partie führt Melanie Hoyt gemeinsam mit Kelly Moton das Scoring der BasCats an. Erst am letzten Spieltag stellte die 23-jährige US-Amerikanerin ihren Saisonbestwert auf, als sie beim Auswärtssieg in Mainz 28 Punkte erzielte. Nur einmal in ihren bisherigen 14 Einsätzen – und zwar am 1. Spieltag im Heimspiel gegen Mainz – ging sie mit einer einstelligen Punktausbeute vom Parkett. Zudem legte sie bislang drei Double Double auf.
Sie ist die Spielmacherin der BasCats und überall auf dem Parkett zu finden. Mit 8,1 Rebounds schnappt sich Kelly Moton die meisten zurückspringenden Bälle im Team und führt diese Statistik vor Melanie Hoyt (7,3) und Eleah Steins (6,0) an. Im Hinspiel in Bamberg kam die 32-jährige US-Amerikanerin auf 14 Punkte, holte 12 Rebounds und gab 5 direkte Korbvorlagen.
Auch in Sachen Assists führt Kelly Moton die Statistik der BasCats an. Im Schnitt führen 4,4 ihrer Pässe zu Körben der Heidelbergerinnen. In der Toyota 2. DBBL sind hier nur die Bad Homburgerin Isabel Gregor (6,1) sowie die Würzburgerin Kathleen Anne Hill (6,0) etwas besser unterwegs.
Mit einem Wert von 19,1 findet man Kelly Moton im Liga-Ranking auf Position acht. Man möchte fast „nur“ sagen, doch eben hier zeigt sich die Tiefe im Kader der Mannschaft von Head Coach René Spandauw. Der Niederländer hat nämlich neben Kelly Moton mit Melanie Hoyt (15,5), Jayla Shanell Oden (11,8) und Charisse Fairley (9,4) noch drei weitere Spielerinnen mit hervorragenden Effektivitätswerten im Kader. (Foto: Stephan Hahne)
Letztes Heimspiel:
Das Heimfinale unserer Mädels in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga findet am 4. April (Karsamstag) statt. Im letzten Heimspiel ist dann der Lou’s Foodtruck MTV Stuttgart in der Graf-Stauffenberg Halle zu Gast (Tip-Off: 18:00 Uhr).
Zum Saisonabschluss haben wir nochmals viel für die ganze Familie geplant! Es gibt eine Hüpfburg, verschiedene Mini-Spiele, eine Malecke sowie nach dem Spiel den offiziellen Saisonabschluss, bei dem ihr natürlich Autogramme holen und Fotos mit eurem Team machen könnt. Zudem gibt es eine Trikotverlosung zugunsten des Freak City Bamberg e. V. und auch am Grill (auch vegetarisches Essen!) sowie unserem Fässla Bierwagen (auch alkoholfreie Getränke!) ist bestens für das leibliche Wohl gesorgt.
Tickets für das letzte Heimspiel der Damen gegen Stuttgart gibt es online oder direkt im Freak City Store. Mit unserem Oster Game Special gäbe es zudem die Möglichkeit, sich für einen Aufpreis von 2 Euro auf das Herren-Ticket beide Spiele, nämlich das der Damen am 4. April gegen Stuttgart sowie das der Herren am 6. April (Ostermontag) gegen Jena anzusehen.