Medikamente per Klick Bamberg Baskets gewinnen in Ulm
Die Medikamente per Klick Bamberg Baskets haben ihre Siegesserie in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga weiter ausbauen können. Am 17. Spieltag siegte die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser am Sonntagnachmittag bei BBU’01 in Ulm mit 72:59 (32:29) und konnte sich so den mittlerweile vierten Sieg in Folge sichern. (Fotos: BBU'01)
Nach einer zunächst recht ausgeglichenen ersten Halbzeit konnten die Bambergerinnen nach dem Seitenwechsel vor allem an Intensität deutlich zulegen. Mit 25:12 gewann man den dritten Abschnitt und konnte sich hier den letztlich nötigen Vorsprung gegen eine stark aufspielende Ulmer Mannschaft herausarbeiten.
Während die Ulmerinnen in der Offensive von Anneke Schlüter (18) und Sandrin Renner (13) getragen wurden, verteilte sich das Scoring auf Seiten der Bambergerinnen auf mehrere Spielerinnen. Vier der neun aufgestellten Spielerinnen kamen am Ende auf eine zweistellige Punktausbeute. Emma Rettinger (17) und Faith Alston (15) trafen am besten.
Der Spielverlauf
Beide Mannschaften benötigten einen Moment, um in diese Partie zu finden. Ballverluste und Fehlwürfe prägten die ersten Minuten und so stand es nach gut vier Minuten gerade einmal 4:4. Dann jedoch gelang den Bambergerinnen innerhalb von nur einer halben Minute ein Zwischenspurt und man konnte sich mit 10:4 (5.) etwas absetzen. Nach einer Auszeit hielten die Gastgeberinnen aber den Anschluss (14:10/8.) Drei Ulmer Ballverluste zum Ende des ersten Viertels führten zu einer 18:10-Führung für Faith Alston & Co. nach den ersten zehn Minuten.
Das zweite Viertel begannen nun die Ulmerinnen stark. Der Dreier von Anneke Schlüter zum 21:18 (13.) veranlasste Bambergs Head Coach Samuel Gloser zu einer Auszeit. Sein Team verstand es daraufhin zu antworten (24:18/14.), doch die Gastgeberinnen verkürzten erneut. Nach fünf Zählern in Folge von Anneke Schlüter war der Vorsprung auf einen Zähler geschrumpft (24:23/15.). Vier Punkte von Emma Rettinger sowie vier von Elise Tweedie hielten die Ulmerinnen jedoch auf Abstand und sorgten wieder für etwas Luft (32:23/18.). Wie gewonnen, so zerronnen hätte man hier dann sagen können, denn hätte Sandrin Renner ihren Sprungwurf vier Sekunden vor der Pause getroffen, wären die Ulmerinnen erneut bis auf einen Zähler heran gewesen. So aber ging es beim Stand von 32:29 in die Kabine.
Hier schienen die Worte doch etwas deutlicher gewesen zu sein, denn mit Beginn der zweiten Hälfte die Bambergerinnen nun mit deutlich mehr Feuer und Energie in ihrem Spiel und so ging man nach einem 11:3-Lauf erstmals zweistellig in Führung (43:32/24.). Beim 48:39 (27.) konnten die Gastgeberinnen dann den Rückstand zwar nochmals in den einstelligen Bereich drücken, doch der dritte Abschnitt gehörte nun ganz klar den Bambergerinnen, die sich nach 30 Minuten mit 57:41 klar in Front spielen konnten.
In den ersten Minuten des Schlussabschnitts konnten die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ihren Vorsprung weiter behaupten (62:48/33.), doch dann kamen die Ulmerinnen nochmals stark auf. Gut vier Minuten vor dem Ende verkürzte Akosua Ahmed den Rückstand auf sieben Zähler (64:57/36.). Emma Rettinger, Hailey van Roekelund Faith Alston schlug jedoch zurück und beim 72:57 gut eineinhalb Minuten vor dem Ende waren dann auch die allerletzten Zweifel am vierten Bamberger Sieg in Serie beseitigt.
„Wir hatten uns für dieses Spiel individuelle Ziele gesetzt, die wir leider nicht umsetzen konnten. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir zu wenig Energie gezeigt und auch im Eins-gegen-eins zu viele Fehler gemacht. Hinzu kamen viele Ballverluste und unser hektisches Spiel, weshalb wir keinen Spielrhythmus aufbauen und nicht in unser Spiel finden konnten. Wir wollten auf das Dillingen-Spiel eine Reaktion zeigen, was aber überhaupt nicht gelungen ist und daher war dann auch die Halbzeitansprache etwas intensiver. Nach der Pause kam dann die erhoffte Reaktion der Mannschaft und so sind wir dann auch gut in die zweite Halbzeit gestartet, konnten in der Transition punkten und uns so auch einen soliden Vorsprung herausspielen. Auch im letzten Viertel haben wir dann ordentlich weitergespielt und uns so mit dem nächsten Sieg belohnen können. Ulm hat mit einer sehr großen Energie agiert und uns so vor eine große Herausforderung gestellt. Wir hatten zu viele Unkonzentriertheiten in unserem Spiel, haben es uns so selbst unnötig schwer gemacht und auch wenn da jetzt am Ende ein Sieg mit plus 13 steht, hätte das Spiel auch in die andere Richtung gehen können.“
BBU’01 Ulm vs. Medikamente per Klick Bamberg Baskets 59:72
( 10:18 – 19:14 – 12:25 – 18:15 )
BBU’01 Ulm:
- AHMED 7
- Faul 0
- Rupcic 2
- SCHLÜTER 18 (3 Assists, 2 Blocks)
- Sommerfeld 1
- Kolb 1
- Sergi 0
- RENNER 13 (7 Rebounds)
- VAN BUREN 9 (4 Steals, 2 Blocks)
- OUEDRAOGO 6
- Schulte 0
- Fellenberg 2
Medikamente per Klick Bamberg Baskets:
- Huwe 7
- RETTINGER 17 (3 Stelals)
- KÖHLER 0
- Van Roekel 11 (3 Assists)
- Sachnovski 4 (3 Steals)
- ALSTON 15
- SPIEGEL 10 (3 Steals)
- Mendl 0
- TWEEDIE 8 (11 Rebounds)
Ausblick
Nach dem Gastspiel in Ulm geht es für die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets am kommenden Wochenende erneut auswärts um die nächsten Zähler. Mit einem Sieg beim ASC Theresianum Mainz könnte die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser vier Spiele vor Saisonende den Klassenerhalt bereits perfekt machen. Das nächste Heimspiel der Bambergerinnen steigt dann am 22. März, wenn man die KuSG Leimen in Freak City empfangen wird. Tip-Off in der Graf-Stauffenberg Halle ist dann um 13:00 Uhr. Tickets gibt es online oder natürlich auch im Freak City Store unter der BROSE ARENA.