Playoff-Viertelfinale: BMA365 Bamberg Baskets reisen mit 2:0 Führung nach Ulm
Nach den beiden ersten Playoff-Spielen in Freak City wird die Viertelfinal-Serie zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und ratiopharm ulm am kommenden Samstag nun in Ulm fortgesetzt. Die Bamberger hatten ihre beiden Heimspiele gewinnen können und nehmen demnach eine 2:0 Führung mit in die ratiopharm arena. Ein weiterer Sieg würde dem Team von Head Coach Anton Gavel somit also genügen, um die Serie für sich zu entscheiden und ins Playoff-Halbfinale einzuziehen.
Wie schon in den beiden ersten Begegnungen erwartet Bambergs Cheftrainer aber auch in Spiel 3 eine äußerst hart umkämpfte Partie, bei der sich die Ulmer diesmal auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans verlassen können. Am frühen Donnerstagnachmittag waren in der 6.000 Zuschauer fassenden ratiopharm arena keine 100 Tickets mehr verfügbar. (Foto: Gerald Oelze-de Stoppany)
Spiel 3 der von Medikamente per Klick präsentierten Viertelfinal-Serie beginnt am Samstag um 16:30 Uhr. Mit Blick auf ein anderes sportliches Großereignis an diesem Samstag hatte man sich hinsichtlich der TV-Übertragung zu dieser frühen Tip-Off-Zeit entschieden. Die Viertelfinal-Partie zwischen Trier und dem FC Bayern beginnt am Samstag sogar schon um 14:30 Uhr.
Live bei DYN
Auch diesmal wird DYN die Playoff-Partie zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und ratiopharm ulm live übertragen. Für alle, die noch kein Abo haben, jetzt in der heißesten Phase der Saison aber noch mit einsteigen wollen, bietet DYN den Playoff-Pass an. Einfach hier auf das Banner klicken und dabei sein!
Die Übertragung am Samstag beginnt diesmal um 16:15 Uhr. Kommentator Florian von Stackelberg wird sich dann erstmals live aus Ulm melden. Ihm zur Seite steht Akeem Vargas vom SYNTAINICS MBC als Experte.
Die Übertragung am Samstag beginnt diesmal um 16:15 Uhr. Kommentator Florian von Stackelberg wird sich dann erstmals live aus Ulm melden. Ihm zur Seite steht Akeem Vargas vom SYNTAINICS MBC als Experte.
„Wir haben in den ersten beiden Spielen gesehen, wie eng die Serie ist und wie nahe die Mannschaften beieinanderstehen. Schätzungsweise wird das in Spiel drei jetzt auch nicht anders sein. Wir müssen in Ulm mit deren physischer Art zu spielen nochmals besser umgehen, in der Offensive klare und deutliche Aktionen setzen, die Rebounds in der Defensive so gut es geht kontrollieren und versuchen, die individuellen Stärken der Ulmer wegzunehmen.“
Der ein oder andere mag sich beim letzten Spiel gewundert haben, warum die Ulmer mit sieben ausländischen Spielern aufgelaufen sind (Chris Ledlum (USA/GHA), Mohamed Diakite (FRA), Tobias Jensen (DEN), Malik Osborne (AUS), Joel Soriano (USA), Mark Smith (USA) und Justin Simon (USA)), wo doch in der easyCredit BBL die sogenannte 6+6-Regel gilt. Diese besagt, dass neben sechs ausländischen auch sechs Profis mit deutscher Staatsbürgerschaft oder lokal ausgebildete Spieler (Homegrown) auf dem Anschreibebogen stehen müssen. Genau letzteres Kriterium, nämlich das eines Homegrown-Spielers (im offiziellen Regelwerk als „Local Player“* bezeichnet) trifft auf Tobias Jensen zu. Der Däne spielt bereits seit 2020 in Ulm, wo er die JBBL und die NBBL durchlief und gilt deshalb nicht als ausländischer Spieler.
(* Local Player sind Spieler, die unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit mindestens drei Jahre lang im Jugendbereich (U19/NBBL oder jünger) für einen deutschen Verein spielberechtigt gewesen sind.)
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Auch wenn der Verlauf der beiden ersten Spiele doch recht unterschiedlich war, lagen beide Teams am Ende beider Spiele sehr eng beieinander und es war jedes Mal richtig spannend. In Spiel 1 hatten die Ulmer ganz klar den besseren Start und konnten sich schnell mit bis zu 16 Punkten absetzen. Auch Mitte des letzten Viertels führte das Team von Ty Harrelson noch zweistellig, ehe Ibi Watson, Demarcus Demonia & Co. die Partie mit einem 16:0-Lauf doch noch zu ihren Gunsten drehen konnten.
Spiel 2 sah dann die Bamberger vorneweg marschieren. Ende des dritten Viertels führte das Team von Anton Gavel mit 73:60 und schien alles im Griff zu haben. Diesmal aber schlugen die Ulmer zurück und glichen auf 74:74 wieder aus. Die Gastgeber fingen sich aber und blieben bis in die Schlussminute immer leicht in Führung. Der letzte Wurf von Thomas Klepeisz hätte das Spiel noch in die Verlängerung befördern können, doch der Ball sprang vom Ring zurück und die Bamberger gewannen auch Spiel 2.
Der Blick auf die Statistiken beider Mannschaften nach den beiden ersten Viertelfinal-Partien zeigt das, was auch die Zahlen nach der kompletten Saison schon gezeigt haben. Während die Ulmer mehr Rebounds pro Partie abgreifen, erlauben sich die Bamberger im Schnitt weniger Ballverluste pro Partie.
Hatten die Bamberger in der Saison noch eine Freiwurfquote von über 81 Prozent, liegen sie in den Playoffs aktuell fast zehn Prozentpunkte dahinter. Auch die Quote von der Dreipunkte-Linie war im Saisonverlauf deutlich höher (37,4%) und ist sicherlich noch steigerungsfähig.
Nach 7 Zählern in Spiel 1 war Mark Smith mit 29 Punkten in Spiel 2 der Topscorer. Der 26-jährige US-Amerikaner ist einer von drei Spielern im Team der Ulmer mit einem zweistelligen Punkteschnitt in den Playoffs. Mit 15,5 Zählern pro Partie ist Demarcus Demonia Bambergs bester Werfer bisher in den Playoffs. Cobe Williams (15,0), Austin Crowley (14,0), Ibi Watson (11,0) und Richard Balint (10,0) liegen aber dicht dahinter.
Alle, die ihre BMA365 Bamberg Baskets nicht nach Ulm begleiten und dort unterstützen können, haben am Samstag die Möglichkeit, zumindest bei DYN wieder live mit dabei zu sein. Florian von Stackelberg und Akeem Vargas melden sich aus der ratiopharm arena und gehen ab 16:15 Uhr live auf Sendung.