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Pokal-Aus in Berlin: BMA365 Bamberg Baskets verlieren im Achtelfinale bei ALBA

20.10.2026

Die BMA365 Bamberg Baskets sind im Achtelfinale des Netto BBL Pokals ausgeschieden. Vor 8.615 Zuschauern in der Uber Arena unterlag die Mannschaft von Head Coach Jesús Ramírez am Montagabend in der abschließenden Partie der Achtelfinal-Runde mit 71:83 (41:33) beim Deutschen Meister ALBA BERLIN. (Fotos: Tilo Wiedensohler)

Nach einer sehr starken ersten Halbzeit, in der die Bamberger fast permanent in Führung gelegen hatten, erhöhten die Berliner zu Beginn der zweiten Hälfte in der Verteidigung spürbar den Druck, worauf sich die Zahl der Ballverluste bei Jordan Wright & Co. plötzlich deutlich erhöhte. Während der Rhythmus im Spiel der BMA365 Bamberg Baskets nach und nach weniger wurde, kamen die Gastgeber nun immer besser ins Rollen. Mit 50:30 gewann ALBA die zweite Halbzeit und zog letztlich verdient ins Pokal-Viertelfinale ein, wo die Albatrosse nun auswärts bei Phoenix Hagen anzutreten haben.

Topscorer am Montagabend in der Uber Arena war Berlins Justin Bean mit 20 Punkten, gefolgt von Malte Delow mit 18 Zählern. Erfolgreichster Punktesammler auf Bamberger Seite war Richard Balint mit 13 Punkten. Mylik Wilson legte ein Double Double mit 10 Punkten und 12 Rebounds auf.  

„Berlin ist eine gute Mannschaft. Wir lagen lange richtig gut im Rennen, haben dann aber am Ende den Kopf verloren und nicht so performt, wie wir das eigentlich wollten. Solche Fehler nutzt Berlin dann natürlich gnadenlos aus und so haben sie verdient gewonnen. Sie haben viel Druck gemacht, Ganzfeld-Presse gespielt und uns zu Fehlern gezwungen. Wir wollten in diesen Phasen vielleicht einfach zu viel, haben den Kopf runtergenommen und so sind die 22 Ballverluste zustande gekommen. Das müssen wir besser machen und bereits am kommenden Freitag haben wir in Oldenburg jetzt die Chance dazu.“
Jonathan Bähre (BMA365 Bamberg Baskets)

Der Spielverlauf:

Mit Jordan Jones, Richard Balint, Yuval Hochstadter sowie Trevon Scott und Hason Ward begannen die Bamberger stark. In der Verteidigung agierte man konzentriert und im Angriff fand man gute Abschlüsse, die man auch konsequent nutzte (11:4/4.). Die Hauptstädter aber arbeiteten sich in die Partie hinein und Neuzugang Yankuba Sima Fatty glich in der 7. Minute nach Zuspiel von Justin Bean mit seinen ersten BBL-Zählern wieder aus (11:11/7.). Zur Führung reichte es für ALBA hier aber nicht, denn die BMA365 Bamberg Baskets zogen nach vier Zählern von Daniel Keppeler wieder leicht davon. Hason Ward erhöhte auf 19:14 (9.), ehe Jordan Ford per Dreier für den 19:17-Zwischenstand nach dem ersten Viertel sorgte. 

Die Geschwindigkeit des Spiels blieb auch zu Beginn des zweiten Abschnitts weiterhin sehr hoch. Yuval Hochstadter konnte zweimal in Folge abschließen und die Bamberger führten 23:17 (13.). Malte Delow, der aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Jack Kayil und Martin Hermannsson viel für den Berliner Spielaufbau tun musste, traf für drei Punkte, doch auf der Gegenseite sorgte Daniel Keppeler mit dem Dunk zum 25:20 für einen Kracher (14.). Beide Mannschaften lagen hier weiterhin Kopf an Kopf, wobei die Bamberger jedoch stets die Nase leicht vorne hatten (30:28/18.). In den letzten Minuten der ersten Hälfte drehte das Team von Head Coach Jesús Ramírez nochmals richtig auf. Dem Dreier von Richard Balint ließen Jonathan Bähre und Hason Ward je einen weiteren Korb folgen und die Bamberger führten 63 Sekunden vor der Pause erstmals zweistellig mit 41:30. Justin Bean verkürzte per Dreier auf 41:33, doch auf der Gegenseite hätte Mylik Wilson von der Freiwurflinie mit zwei Versuchen die Führung wieder auf plus 10 stellen können, wenn ihm nicht die bereits zugesprochenen Freiwürfe wieder aberkannt und ihm stattdessen ein Offensivfoul angekreidet worden wäre. 

Auch nach dem Seitenwechsel behaupteten die Bamberger zunächst ihre Führung (43:35/23.). ALBA wurde aber immer stärker in der Verteidigung und spielte sich nun so Punkt um Punkt wieder heran. In der 26. Minute war es dann geschehen, nachdem Malte Delow einen Querpass von Jordan Wright abfangen konnte und den Fast Break per Dunking zur ersten ALBA-Führung des Spiels nutzte (46:47/26.). Mylik Wilson schlug von jenseits der 6,75-Meter-Linie zurück (51:49/27.), doch Berlin war zum Ende des dritten Viertels wieder auf 57:56 heran und hatte nun das Momentum auf seiner Seite. 

Zu Beginn des Schlussabschnitts ging ALBA wieder in Führung. Vorausgegangen war ein Ballverlust von Jordan Wright, den Malte Delow letztlich an der Freiwurflinie zum 57:58 (32.) nutzte. Yuval Hochstadter antwortete nochmals per Dreier (60:58/34.) sowie wenige später Richard Balint mit drei erfolgreichen Freiwürfen (63:63/36.), doch dann brach den Bambergern das Spiel innerhalb von nur knapp drei Minuten völlig weg. ALBA packte einen 13:0-Lauf aufs Parkett und hatte buchstäblich im Handumdrehen beim 63:76 gut zwei Minuten vor dem Ende für die Entscheidung in diesem Pokal-Spiel gesorgt.

Das hat das Spiel entschieden:

Ballverluste: Die Bamberger erlaubten sich in diesem Spiel satte 22 Turnover. Damit hatte man am Ende exakt 10 Ballverluste mehr zu verbuchen als der Gegner. 

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Das Spiel verpasst? Die gesamte Partie sowie die Highlights der Begegnung zwischen ALBA BERLIN und den BMA365 Bamberg Baskets gibt es auch in dieser Saison natürlich wieder bei DYN. 

„Glückwunsch an Berlin und viel Erfolg für den weiteren Pokalwettbewerb und die restliche Saison. Wir haben über weite Strecken mit viel Energie gespielt und Berlin phasenweise aus dem Rhythmus gebracht. Defensiv haben wir eine solide Leistung gezeigt und uns in der zweiten Halbzeit beim Rebound verbessert. Offensiv hat uns jedoch die nötige Disziplin gefehlt, insbesondere im Halbfeld. 22 Ballverluste sind zu viel, um in Berlin zu gewinnen. Daran müssen wir weiterarbeiten und uns als Team kontinuierlich weiterentwickeln.“
„Es war wie erwartet ein schwieriges Spiel. In der ersten Halbzeit haben wir vor allem offensiv zu zögerlich und ohne das nötige Selbstvertrauen agiert. Nach der Pause haben wir mehr Vertrauen zueinander gefunden und uns bessere Wurfmöglichkeiten erarbeitet. Der Schlüssel war einmal mehr unsere Mentalität und unser Zusammenhalt. Wir wissen, dass wir nicht immer unseren besten Basketball spielen können, aber wir müssen bis zur letzten Minute und um jeden Ballbesitz kämpfen. Das ist uns in der zweiten Halbzeit gelungen.“
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ALBA BERLIN vs. BMA365 Bamberg Baskets 83:17

( 17:19 – 16:22 – 23:16 – 27:14 )

ALBA BERLIN: 

  • Ford 15 (7 Assists)
  • GRIESEL 1
  • DELOW 18
  • Mattisseck 6,
  • WIESKAMP 4 (2 Blocks)
  • ANGEL 7 (7 Rebounds)
  • Bennefeld 2
  • Schmitt
  • Bean 20 (3 Steals)
  • BÖHMER 4
  • Sima Fatty 6
  • Kemmer

BMA365 Bamberg Baskets: 

  • Bähre 4
  • Wright 11
  • JONES 5 (7 Assists)
  • Wilson 10 (12 Rebounds)
  • BALINT 13
  • SCOTT 5
  • Terry
  • WARD 10
  • Keppeler 6
  • HOCHSTADTER 7
  • Obiesie 

So geht es weiter:

Die BMA365 Bamberg Baskets springen auch weiter von Wettbewerb zu Wettbewerb. Nach dem Pokal geht es nun am kommenden Freitag in der easyCredit BBL wieder weiter. Am 6. Spieltag ist man dann zu Gast bei den EWE Baskets in Oldenburg. Tip-Off in Niedersachsen ist um 20:00 Uhr. Das nächste Heimspiel der Bamberger folgt dann am Mittwoch, 27.Oktober. Um 19:00 Uhr erwartet man dann die Italiener von ITELYUM Varese zum 3. Spieltag in der Basketball Champions League in Freak City. Tickets für das Spiel gegen Varese sind online oder im Freak City Store erhältlich.