Serie gerissen! Medikamente per Klick Bamberg Baskets verlieren in Mainz
Nach zuletzt vier Siegen in Folge ist die Serie der Medikamente per Klick Bamberg Baskets am 18. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga gerissen. Beim ASC Theresianum Mainz unterlag das Team von Head Coach Samuel Gloser am Samstagabend mit 59:61 (31:26) und hat somit nun erneut eine ausgeglichene Bilanz. (Fotos: ASC Theresianum Mainz / Stephan Hahne)
Die Entscheidung in dieser Partie fiel im dritten Abschnitt, in dem den Bambergerinnen das Spiel buchstäblich aus den Händen glitt. Hatte man bis hierher eine solide erste Halbzeit gespielt, gab man das dritte Viertel mit 9:22 ab und verschaffte den Gastgeberinnen so den nötigen Rückenwind für den Rest des Spiels, um sich mit dem Sieg für die 59:67-Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren. In einem Spiel mit insgesamt sehr schwachen Wurfquoten und somit nur wenigen Punkten auf beiden Seiten gaben die Ballverluste den Ausschlag. Während sich die Mainzerinnen nur acht Turnover erlaubten, waren es bei den Medikamente per Klick Bamberg Baskets am Ende 18.
Auf Seiten der Mainzerinnen zeichneten sich mit Taylor Golembiewski (24), Jordan Barron (13) und Alina Kraus (12) nur drei Spielerinnen für über 80 Prozent der gesamten Punkte verantwortlich. Für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets, die auf Emma Rettinger verzichten mussten (spielte am Samstag mit dem Post-SV Nürnberg im Playoff-Viertelfinale in der Regionalliga Südost in Würzburg), punkteten Faith Alston (15), Hailey van Roekel (11), Elise Tweedie (11) und Stephanie Sachnovski (10) zweistellig. Elise Tweedie holte zudem 16 Rebounds und war mit einem Wert von 23 die effektivste Spielerin der Partie.
Der Spielverlauf
Die Bambergerinnen erwischten einen super Start in dieses Spiel und lagen nach nicht einmal 90 Sekunden mit 6:0 in Führung. Doch auch die Mainzerinnen fanden im Verlauf des ersten Abschnitts in ihren Rhythmus und übernahmen nach dem Dreier von Taylor Golembiewski beim 8:10 (6.) erstmals selbst die Führung. Da sich beide Teams zum einen viele Fehler in diesem ersten Abschnitt erlaubten (Mainz 4 Ballverluste, Bamberg 5) und auch die Trefferquoten zu wünschen ließen, konnten die Gastgeberinnen diesen kleinen Vorsprung auch bis zum 12:14 nach dem ersten Viertel behaupten.
Auch zu Beginn des zweiten Viertels blieben die ASC-Damen in Führung (16:17/13.) Dann jedoch folgte die beste Phase der Bambergerinnen, die nach einem Drei-Punkt-Spiel von Hailey van Roekel und einem 12:3-Lauf mit 28:20 (18.) etwas davonzogen. Nachdem Marisa Köhler 19 Sekunden vor der Halbzeitsirene mit einem getroffenen Freiwurf den Vorsprung bei acht Zählern halten konnte (31:23/20.), netzte Alina Kraus doch noch einen Dreier zum 31:26-Pausenstand ein.
Knapp drei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da war der Bamberger Vorsprung aufgebraucht (33:34/23.). Den Bambergerinnen schien das Spiel nun aus den Händen zu gleiten, doch man kämpfte und konnte an den Hessinnen dranbleiben (40:43/28.). Für den Schlusspunkt in diesem Viertel sorgten aber auch diesmal die Mainzerinnen, die nach dem Dreier von Jordan Barron sowie zwei verwandelten Freiwürfen von Taylor Golembiewski ihren Vorsprung nach dreißig Minuten wieder auf acht Zähler ausbauen konnten (40:48).
Das Team von Head Coach Samuel Gloser biss weiterhin auf die Zähne und blieb zunächst dran (43:49/31.), ehe erneut das Duo Barron/Golembiewski zuschlug. Diesmal traf die Mainzer Topscorerin von jenseits der 6,75-Meter-Linie gefolgt von einem erfolgreichen Abschluss ihrer Landsmännin in der Zone zum 43:54 (33.). Head Coach Samuel Gloser nahm eine Auszeit doch auch in den folgenden Minuten konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung verteidigen (48:58/36.). Nun aber warfen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets nochmals alles in die Waagschale. Mit einem 11:2-Lauf war man nach dem Dreier von Hailey van Roekel bei noch 20 Sekunden Restspielzeit auf einmal doch wieder auf 59:60 dran. Die Bambergerinnen foulten und schickten Alina Kraus an die Freiwurflinie, wo die 26-Jährige nur einen der beiden Freiwürfe traf (59:61/40.). Somit hatte man noch eine letzte Chance, doch der Korbleger von Stephanie Sachnovski ging drei Sekunden vor dem Ende leider nicht in den Korb.
„In der ersten Halbzeit war es zunächst ein Abtasten, wobei wir ganz gut ins Spiel gestartet sind. Im zweiten Viertel konnten wir etwas besser abschließen und uns so dann auch ein wenig absetzen. Insgesamt aber waren die Wurfquoten sehr schwach, weshalb jede Possession sehr wichtig war für den Ausgang des Spiels. Leider haben wir dann nach der Pause eines unserer schwächsten Viertel der gesamten Saison gespielt. Wir waren nicht in der Lage zu scoren und egal wer auf dem Feld war, war nicht in der Lage, in der Offensive Verantwortung zu übernehmen. Insgesamt hatten wir eine Feldwurfquote von gerade einmal 28 Prozent, mit der man gegen kein Team in der Liga gewinnen kann. Auch unsere Dreier-Quote mit 12 Prozent bei 26 Versuchen spricht Bände, ebenso wie die 18 Ballverluste, die wir uns geleistet haben. Dennoch aber muss ich der Mannschaft auch ein Lob aussprechen, denn im vierten Viertel, als wir das Spiel eigentlich schon verloren hatten, haben wir dann die letzten sieben Minuten doch noch gut runtergespielt. Wir konnten den hohen Rückstand hier aber nur noch bedingt verkürzen und müssen letztlich die verdiente Niederlage hinnehmen, denn die Mainzerinnen waren in diesem Spiel einfach besser.“
ASC Theresianum Mainz vs. Medikamente per Klick Bamberg Baskets 61:59
( 14:12 – 12:19 – 22:9 – 13:19 )
ASC Theresianum Mainz:
- Boyke
- Stückrath
- Fromm 1
- KRAUS 12
- DÖTSCH 4 (11 Rebounds, 3 Assists)
- KRIEBEL 7
- GOLEMBIEWSKI 24 (3 Assists)
- Schürer 0
- Reitz 0
- BARRON 13
- Steiner 0
Medikamente per Klick Bamberg Baskets:
- Huwe 0
- Köhler 7
- VAN ROEKEL 11
- SACHNOVSKI 10 (2 Assists)
- Baeck 0
- ALSTON 15
- SPIEGEL 0
- Mendl 5
- TWEEDIE 11 (16 Rebounds, 2 Blocks)
- Zeis 0
Ausblick
Am kommenden Wochenende haben die Medikamente per Klick Bamberg Baskets nun einmal spielfrei. Das nächste Heimspiel der Bambergerinnen steigt dann am 22. März, wenn man um 13:00 Uhr die KuSG Leimen in der Graf-Stauffenberg Halle empfangen wird. Tickets für die Partie gegen Leimen gibt es online oder natürlich auch direkt im Freak City Store unter der BROSE ARENA.