Spitzenspiel! BMA365 Bamberg Baskets zu Gast in Ulm
Ein enorm wichtiges Spiel steht den BMA365 Bamberg Baskets am 29. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga an diesem Wochenende bevor. Für die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel geht es am Samstag um 18:30 Uhr in Ulm um wichtige Punkte im Kampf um einen festen Playoff-Platz. Auch das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde ist dank ihrer ausgezeichneten Tabellenposition für beide Teams bei noch sechs (Ulm hat noch sieben) ausstehenden Spielen durchaus machbar. (Foto: Daniel Löb)
Mit einer Bilanz von 16 Siegen und 11 Niederlagen stehen die Ulmer aktuell auf Tabellenposition fünf. Die Bamberger sind Dritter und haben bereits zwei Siege mehr (18-10) auf dem Konto, jedoch auch schon eine Partie mehr absolviert.
Live bei DYN
Selbstverständlich wird es auch das Spitzenspiel des 29. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga zwischen ratiopharm ulm und den BMA365 Bamberg Baskets wieder live und exklusiv bei DYN zu sehen geben. Die Übertragung aus Ulm beginnt um 18:15 Uhr. Kommentator des Spiels ist diesmal Michael Körner.
Dyn Move Your Sport
Bereits zum dritten Mal stellen Dyn und die easyCredit Basketball Bundesliga einen Spieltag ganz in das Zeichen der Kampagne Dyn Move Your Sport. Nach dem Blick auf das Förderkonzept der Liga im November 2025 richten Dyn, die BBL und die Clubstandorte am 29. Spieltag vom 10. bis 13. April 2026 den Blick auf die vielversprechendsten deutschen Basketballtalente.
Dyn hat sich zum Ziel gesetzt, die positiven Werte des Sports wie Teamgeist, Solidarität und Fairness in die Gesellschaft zu tragen, denn in keinem anderen Bereich werden diese so unmittelbar vermittelt. Dyn Move Your Sport wird gemeinsam mit den Partnerligen aktiviert und umgesetzt.
Die Stars von morgen kann jeder Dyn-Abonnent dabei ganz einfach unterstützen. 10 Prozent der Netto-Abo-Erlöse gehen in die Nachwuchsförderung. Ganz einfach Dyn abonnieren und einen Haken für den Nachwuchs deines Lieblingssportes in deinem Dyn-Profil setzen!
Weitere Infos zu Dyn Move Your Sport gibt es HIER!
„Ulm hat uns im Hinspiel mit 20 Punkten Differenz eine Abreibung gegeben und fast das gesamte Spiel über dominiert. Sie haben von Position eins bis zwölf Qualität im Kader und jeder von ihnen kann jederzeit heiß laufen. Das wird eine sehr große Herausforderung für uns. Ulm ist defensiv extrem stark und sie können Mannschaften mit ihrer Physis dominieren. Darauf müssen wir bereit sein. In der Offensive müssen wir den Ball deutlich besser bewegen, als wir das im Hinspiel getan haben. Sie spielen wie wir um die vorderen Plätze in der Tabelle und deshalb ist es ein enorm wichtiges Spiel.“
Nach einer zunächst noch ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Ulmer nach und nach das Geschehen auf dem Parkett. Aus dem 27:28 (13.) wurde bis zur Halbzeitpause ein 35:53-Rückstand. Die Bamberger kämpften sich in die Partie zurück und verkürzten Mitte des dritten Viertels wieder bis auf 50:57, doch bis zum Start in den Schlussabschnitt hatten die Ulmer dank ihrer an diesem Tag hervorragenden Trefferquote aus der Distanz den Vorsprung wieder auf 15 Zähler ausgebaut (61:76). Ein 12:0-Lauf zu Beginn des vierten Viertels zum 61:88 (33.) sorgte dann schnell für die Vorentscheidung in dieser Partie. Auf Bamberger Seite punkteten Cobe Williams (14), Richard Balint (11) sowie Austin Crowley und EJ Onu (je 10) zweistellig. Bei den Ulmern waren es Mark Smith (29), Christian Sengfelder (17), Christopher Ledlum (14) und Tobias Jensen (12).
Wenn man sich die bisherigen Ergebnisse der Ulmer in dieser Saison so ansieht, dann reibt man sich doch ein wenig die Augen, denn starken Auftritten wie zum Beispiel bei den Heimsiegen gegen Würzburg, Trier, Oldenburg, Ludwigsburg, Bonn und dem MBC oder auch dem Sieg in München stehen dann auf der anderen Seite gleich zwei Niederlagen in dieser Serie gegen Heidelberg sowie jetzt auch am letzten Spieltag die Pleite in Braunschweig gegenüber. Unverkennbar ist aber die Tatsache, dass sich die Ulmer in eigener Halle in dieser Saison deutlich wohler fühlen als auf fremdem Parkett. Alles weitere zu unserem nächsten Gegner gibt es jetzt in unserem Gegnercheck, präsentiert vom Autohaus Ullein.
Die physische Stärke der Ulmer zeigt sich ganz klar beim Rebounding. Liegen die Bamberger - nur die defensiven Abpraller betrachtet - sogar mit 0,1 voraus (26,1), haben die Ulmer unter dem offensiven Brett klar mit 12,9 zu 9,2 die Nase vorne. Ihre von Head Coach Anton Gavel angesprochene defensive Stärke zeigt sich bei den Steals. Hier liegen die Ulmer im Ligavergleich mit im Schnitt 8,3 geklauten Bällen auf Position zwei hinter dem FC Bayern (8,6).
Der Blick auf Seite zwei unseres Teamvergleichs und die hier zu sehenden Wurfquoten dürfte alle Bamberger Basketball Anhänger positiv stimmen. Aus allen Entfernungen haben die BMA365 Bamberg Baskets die besseren Quoten. Wie das aber mit den Statistiken sein kann, hat das Hinspiel gezeigt, als die Ulmer auch dank einer überragenden Trefferquote von jenseits der 6,75-Meter-Linie die Punkte aus Freak City mitnehmen konnten.
Seit nunmehr sechs Heimspielen sind die Ulmer in der ratiopharm arena ungeschlagen. Der MBC, Bonn, Jena, Ludwigsburg, Oldenburg und Trier gingen allesamt in Ulm als Verlierer vom Parkett. 11 ihrer insgesamt 16 Saisonsiege hat die Mannschaft von Head Coach Ty Harrelson in eigener Halle geholt und ist damit hinter dem FC Bayern (10-1) die zweitstärkste Heimmannschaft der gesamten easyCredit BBL.
Während die BMA365 Bamberg Baskets in allen ihren bisherigen Saisonspielen (easyCredit BBL und BBL-Pokal) immer mit der gleichen Startformation die Partien begonnen haben, gilt dies im Kader von ratiopharm ulm nur für einen Spieler. Tobias Jensen hat bislang alle 27 Saisonspiele der Ulmer begonnen und liegt damit weit vor Christopher Ledlum, der in 24 Spielen insgesamt 20-mal in der Starting Five stand. Exakt 28 Minuten steht der Däne dabei im Schnitt auf dem Parkett und liefert hier durchschnittlich 10,0 Punkte, 3,4 Rebounds und 3,8 Assists ab.
Nachdem man Ende November mit Justin Simon schon einmal nachverpflichtet hatte, legten die Ulmer Ende Januar mit Joel Soriano nun nochmals nach. Der 2,11 Meter große Center spielte zuletzt in der ACB in Saragossa und soll, so Sportdirektor Thorsten Leibenath, dem Ulmer Kader mit seinen Fähigkeiten und seiner Präsenz an beiden Enden des Feldes zusätzliche Qualität und Tiefe verleihen. Bislang kam Soriano in neun Partien zum Einsatz, von denen die Ulmer sechs gewannen.
Nach Mark Smith und Tobias Jensen bekommt Christopher Ledlum die meisten Einsatzminuten (25:32) im Team der Ulmer. Der 25-Jährige ist ein athletisches Kraftpaket mit Scoring-Qualitäten. Außer bei der Heimniederlage gegen Heidelberg (6 Punkte) scorte der US-Amerikaner in dieser Saison jeweils zweistellig. Sein bisheriger BBL-Bestwert: 32 Zähler bei der 81:90-Auswärtsniederlage Ende Oktober bei den MHP RIESEN Ludwigsburg.
Die Partie der BMA365 Bamberg Baskets in Ulm gibt es selbstverständlich wieder live und in voller Länge bei DYN.Michael Körner kommentiert das Spiel und wird sich am Samstagabend um 18:15 Uhr erstmals aus der ratiopharm arena melden.